
16.: Verstecken und Erschrecken!

Heute wollte ich mit Balou mal ein richtig lustiges Spiel spielen! Ich hab mir überlegt: Balou freut sich doch immer soooo sehr, wenn er mich sieht. Dann findet er es bestimmt auch witzig, wenn ich ihn ein bisschen erschrecke, so wie wir das manchmal in der Schule machen. Da kichern alle immer so doll!
Also hab ich mich hinter der Tür versteckt und ganz leise gewartet. Als Balou dann vorbeigelaufen ist, bin ich rausgesprungen und hab laut gerufen: „BUH!“ Ich dachte, er würde vielleicht hochspringen und dann anfangen zu wedeln oder fröhlich bellen, weil es so ein lustiger Schreck war.
Aber Balou hat nur große Augen gemacht, ist einen Schritt zurückgewichen und hat mich ganz komisch angeschaut. Irgendwie hat er gar nicht verstanden, dass das nur ein Spiel sein sollte.
Kann Balou das vielleicht gar nicht verstehen? Ich meine, er kann mich ja nicht zurück erschrecken, oder? Ich wollte doch nur, dass er lacht – naja, Hunde lachen ja nicht, aber du weißt schon, was ich meine!


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Es ist keine gute Idee, deinen Hund zu erschrecken, auch wenn du es vielleicht lustig findest. Hunde verstehen solche Überraschungen nicht so wie wir Menschen. Wenn du plötzlich hinter einer Tür hervorspringst und „Buh!“ rufst, kann dein Hund sehr erschrecken und Angst bekommen.
Ein ängstlicher Hund fühlt sich unsicher und weiß nicht, was passiert. Manche Hunde könnten in ihrer Angst weglaufen oder sich sogar verteidigen, indem sie knurren oder schnappen. Das kann gefährlich für dich und andere sein.
Stell dir vor, jemand springt plötzlich vor dir auf und ruft laut. Du würdest dich bestimmt auch erschrecken und vielleicht weglaufen oder weinen. Genauso geht es deinem Hund, wenn du ihn überraschst.
Deshalb ist es besser, ruhig und freundlich mit deinem Hund zu spielen. Du kannst ihm zum Beispiel ein Spielzeug bringen oder mit ihm zusammen spazieren gehen. So fühlt sich dein Hund sicher und ihr habt beide Spaß zusammen.
Alles verstanden?
Dann komm‘ schnell zurück!

