
DAS
3 SÄULEN-
MODELL
So arbeite ich
Wenn du mit mir zusammen deinen Hund trainieren möchtest, gibt es drei Grundlagen, die für mich essentiell sind:
Konsequenz, Geduld und Aufbau.
Genau deswegen habe ich das 3 Säulen-Modell entwickelt.


Jede dieser drei Säulen ist gleich wichtig und wenn nur eine einbricht, kommt das Training ins Ungleichgewicht. Das Training wird weniger effektiv und du wirst wahrscheinlich weniger schnell oder im schlimmsten Fall gar keine Fortschritte in deinem Training sehen.

Das Ziel ist, dass dein Hund entspannt und ausgeglichen ist. Hier erkläre ich dir, was mein 3 Säulen-Modell bedeutet:

Im Hundetraining darf es keine Ausnahmen geben. Kein „einmal darf er doch?“ oder „er guckt doch so lieb!“. Führe dir immer vor Augen: Je klarer du kommunizierst, desto klarer weiß dein Hund auch, was du von ihm willst.
Warum Konsequenz so wichtig ist

Denke immer daran: Alles was du tust, hat Auswirkungen auf die Konditionierung deines Hundes. Gibst du deinem Hund beim Training Leckerlis, obwohl er die Übung nur halbherzig oder gar nicht ausführt („aber er hat sich doch so angestrengt!“), dann merkt er sich:
„Die Belohnung bekomme ich so oder so.“ Die Motivation des Hundes sinkt – das nennt sich dann erlernte Trägheit.
Wenn du also nicht konsequent bist, lernt dein Hund keine klare Verbindung zwischen seinem Verhalten und den Konsequenzen. Das kann zusätzlich zu Verwirrung, Frustration oder Unsicherheit führen.
Wichtig: Konsequenz bedeutet nicht, streng zu sein. Es bedeutet, verlässlich und vorhersehbar zu handeln.

„In der Ruhe liegt die Kraft“ – das gilt auch beim Training mit deinem Hund. Gib deinem Hund und dir ausreichend Zeit, Dinge zu verarbeiten. Und wenn etwas mal nicht funktioniert: einatmen, ausatmen.
Du bist aufregt – dein Hund aber auch

Gerade wenn du viele neue Informationen im Hundetraining bekommst, möchtest du bestimmt alles umsetzen und sofort „alles anders“ machen. Aber: Gib‘ deinem Hund Zeit – und gib‘ vor allem dir selbst Zeit. Nur weil dein Hund eine Übung gut gemacht hat, heißt das nicht, dass du sie direkt schwerer machen solltest.
Ein Beispiel: Du übst „Bleib“ mit deinem Hund. Es klappt alles super, wenn du einen Meter entfernt von ihm stehst. Dann denkst du dir ja: „Ja super, er hat es verstanden!“ – und gehst drei Meter weit weg. Plötzlich steht dein Hund auf und klassischerweise heißt es dann: „Nein! Zurück! Aus! Bleib! Prima! So, und jetzt bleibst du aber auch da!“
Die Fehlannahme ist häufig, dass der Hund „stur“ ist oder die Übung doch nicht verstanden hat. In Wirklichkeit waren drei Meter für den Hund aber einfach zu viel. Und damit kommen wir zur nächsten Säule:

Verlange nicht zu viel von deinem Hund. Es ist wichtig, in kleinen Schritten zu arbeiten. Du kannst keine fünf Meter gehen, ohne dass dein Hund dir folgt? Dann trainiere erst mit einem Meter oder weniger.
Reizüberforderung: Habituation und Sensitivierung

Lernen braucht Zeit. Das weiß jeder, der einmal einen Test geschrieben hat. Manches Verhalten zeigt sich nicht sofort, sondern braucht Wiederholung, Schlafphasen und ruhige Verarbeitungszeiten.
Hunde wie Menschen gewöhnen sich am besten an Situationen, wenn man sie langsam darauf vorbereitet. Von einem unmusikalischen Menschen würde man auch nicht verlangen, dass die Person direkt eine Geige in die Hand nimmt und Paganini spielt.
Nehmen wir einmal an, dass du deinen Hund an das Geräusch von Feuerwerk gewöhnen möchtest. Die schlechteste Idee wäre, dass du ihn direkt am Anfang inmitten von Raketen Platz machen lässt (das ist sowieso immer eine schlechte Idee). Ziel ist es, eine Reizüberforderung zu vermeiden.
Startest du dagegen mit leichten Reizen, sind sie für den Hund besser einschätzbar und er kann sich daran gewöhnen (das nennt sich dann Habituation). Sind die Reize aber zu stark oder unangenehm, entwickelt sich statt einer Habituation eine Sensitivierung.
Dein Hund reagiert dann immer empfindlicher (z.B. mit Angst oder Aggression) auf die Reize oder sogar schon auf die Ankündigung der Reize (z.B. das Anzünden eines Feuerzeugs, weil es mit der unangenehmen Erfahrung in Verbindung gebracht wird).
Aufbau heißt: Kleine Schritte, angemessene Reize und Zeit für Verarbeitung.
Du möchtest wissen, was ich dir konkret anbieten kann? Schau‘ doch gerne hier vorbei:

