MEHRHUNDE-HALTUNG
Rangordnungen, Ressourcenkonflikte und Belastungsgrenzen

Mehrere Hunde unter einem Dach bringen viel Freude – aber auch eigene Herausforderungen. Ich helfe dir, die Dynamiken in eurem Zuhause zu verstehen und praktische, alltagstaugliche Strukturen einzuführen, damit Zusammenleben, Fütterung, Spaziergänge und Spielzeiten für alle Beteiligten sicher und entspannt werden. Das Training findet im 1:1-Setting bei euch zu Hause oder an den Orten statt, an denen die Konflikte auftreten.
Vielleicht kennst du das: Beim Abendessen fängt einer deiner Hunde an zu knurren, sobald ein anderer dem Futternapf zu nahe kommt. Oder auf dem Spaziergang beginnen die beiden plötzlich, sich voreinander aufzubauen, sodass regelmäßige Spaziergänge zur Belastung werden.
Manchmal eskaliert es beim Spiel zu deutlich oder Zuhause herrscht Spannung, sobald Besuch kommt. Solche Momente sind belastend – sie lassen sich aber mit gezielten, strukturierten Schritten deutlich reduzieren.
Ursache und Wirkung
In Mehrhundehaushalten entstehen Spannungen oft durch unterschiedliche Bedürfnisse, unklare Regeln oder ungleiche Aufmerksamkeit. Das zeigt sich zum Beispiel, wenn ein Hund beim Füttern den anderen vertreibt, bei Begegnungen draußen ständig die Zankereien anfangen oder ein Hund eifersüchtig wird, sobald du einem anderen mehr Nähe gibst.
Auch ungleiche Energielevel – wie ein quirliger Junghund neben einem ruhigen Senior – führen leicht zu Missverständnissen und Stress. Wichtig ist: diese Situationen sind meistens Ausdruck von Kommunikationsproblemen, Ressourcenstress oder fehlenden Routinen – nicht von „bösen“ Hunden.
Sicherheit, Struktur, individuelle Lösungen
Zuerst schaffe ich kurz- und mittelfristige Sicherheitsregeln: klare Fütterungszonen, getrennte Ruheplätze, geregelte Spiel- und Rückzugszeiten. Gleichzeitig arbeiten wir an der Kommunikation: jeder Hund soll verstehen, welche Rolle er im Alltag hat und wie erwünschtes Verhalten belohnt wird.
Aber natürlich sollst du auch verstehen, wie Hunde kommunizieren. Vielleicht ist der Hund, der mutmaßlich „immer anstachelt“, gar nicht der Auslöser, sondern etwas oder jemand anderes.
Ich setze auf Management kombiniert mit aktivem Training – also sofort greifbare Maßnahmen, die parallel durch langfristige Verhaltensänderungen ergänzt werden.
Ziel: nachhaltige Entspannung im Alltag
Langfristig geht es nicht darum, Konflikte komplett zu verbieten, sondern um sichere Regeln, stressarme Abläufe und gegenseitige Akzeptanz. Du lernst, Dynamiken früh zu erkennen, richtig zu intervenieren und mit einfachen Routinen nachhaltige Fortschritte zu erreichen – so werden Spaziergänge, Besuch und Fütterungssituationen wieder entspannter.
Ein Mehrhundehaushalt kann wunderbar harmonisch funktionieren. Dafür braucht es aber klare Struktur, gezielte Trainingsschritte und etwas Zeit. Ich helfe dir, praktikable Lösungen für eure konkrete Situation zu finden und Schritt für Schritt umzusetzen.

