
19.: Anpusten

Heute Morgen hat Mama mich total witzig geweckt! Ich hab noch geschlafen, da hat sie mir leicht ins Gesicht gepustet und plötzlich hat es nach Zahnpasta gerochen – ich musste so lachen! Das war richtig lustig.
Später habe ich mir gedacht: Das probier ich mal bei Balou aus! Vielleicht kann er ja sogar erraten, was ich heute gegessen habe? Also hab ich mich vor ihn gestellt und ihm ganz sanft ins Gesicht gepustet. Balou hat die Augen zusammengekniffen – das sah sooo süß aus!
Aber dann hat er plötzlich so ein kleines Grummeln gemacht. Nicht richtig laut, aber ich hab es gehört. Oh je, mag er etwa den Geruch von meinem Butterbrot nicht? Was denkst du?


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​Es kann verlockend sein, deinem Hund ins Gesicht zu pusten, besonders wenn er dabei lustige Grimassen schneidet. Doch für Hunde ist dieses Verhalten oft unangenehm und verwirrend. In der Hundewelt gibt es so etwas nicht. Deshalb wissen sie auch nicht, wie sie darauf reagieren sollen.
Manche Hunde zeigen, dass sie sich unwohl fühlen, indem sie die Augen zusammenkneifen, den Kopf wegdrehen oder leise grummeln. Das sind Zeichen dafür, dass sie möchten, dass du damit aufhörst.
Es ist wichtig, diese Signale zu erkennen und zu respektieren. Anstatt deinem Hund ins Gesicht zu pusten, spiele lieber mit ihm oder streichle ihn sanft – das macht euch beiden Spaß und stärkt eure Freundschaft.
Alles verstanden?
Dann komm‘ schnell zurĂĽck!

