
11.: Anstarren

Heute haben wir in der Schule ein superlustiges Spiel gespielt: „Anstarren“! Da schaut man sich ganz lange in die Augen, ohne zu blinzeln oder wegzugucken. Und wer zuerst blinzelt oder wegguckt, der hat verloren. Ich fand das so witzig, weil es in den Augen dann immer so kribbelt und brennt, hihi!
Zu Hause hab ich gleich gedacht: „Das spiel ich jetzt auch mit Balou!“ Also bin ich zu ihm gegangen, er war gemütlich in seinem Körbchen, und ich hab ihm direkt in die Augen geschaut.
Aber irgendwie funktioniert das nicht so wie in der Schule. Balou verzieht sein Gesicht ganz komisch. Er kneift ein bisschen die Augen zusammen und guckt gar nicht fröhlich.
Ob er wohl Angst hat zu verlieren? Oder mag er das Spiel vielleicht nicht? Was wĂĽrdest du denn jetzt machen?


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​Wenn Menschen sich gegenseitig in die Augen schauen, zeigt das oft Freundschaft oder dass sie ein Spiel spielen, wie zum Beispiel „Anstarren“. Bei Hunden bedeutet direktes und langes In-die-Augen-Schauen jedoch etwas anderes.
Für sie kann es eine Herausforderung oder sogar eine Drohung sein. Wenn du einem Hund direkt in die Augen starrst, könnte er denken, dass du mit ihm kämpfen willst oder ihn einschüchtern möchtest.
Hunde reden miteinander viel über ihre Körpersprache. Wenn du sie anstarrst, verstehen sie das oft als unhöflich oder bedrohlich.
Deshalb ist es besser, einem Hund nicht direkt in die Augen zu schauen, besonders wenn du ihn nicht gut kennst. So fühlt sich der Hund sicherer und entspannter in deiner Nähe. ​
Alles verstanden?
Dann komm‘ schnell zurĂĽck!

